Mein Weg zum Damnoen Saduak Floating Market

Mal wieder raus aus Bangkok und irgendetwas anschauen, war meine Devise für diesen Tag.
Da ich aber auch nicht all zu weit fahren wollte, entschloss ich mich – entgegen aller bisherigen Vorsätze – doch einmal zum Damnoen Saduak Floating Market (in der Provinz Ratchaburi) aufzubrechen.
Freitag, der 13te, war gestern. Dass er aber auch heute hätte sein können, bewies sich schon bei meiner Abfahrt vom Hotel. Als ich vom Hotelgelände auf die Straße abbiegen wollte, stand diese circa 30 cm tief unter Wasser. Anscheinend hatte es die ganze Nacht heftig geregnet.
Was nun? Umdrehen und weiter schlafen, oder weiter fahren?
Ein paar vereinzelte Autos (so wenig hatte ich im sonst immer verstopften Bangkok noch nie gesehen) kamen des Weges, also bog auch ich ab und kämpfte mich durch die „Flut“. Der „elevated tollway“ ist zum Glück nicht weit und außerdem hatte ich einen Fortuner als Auto (er ist immerhin recht hoch), die Füsse sollten also trocken bleiben. So war es denn auch und nach rund eineinhalb Stunden Fahrtzeit war ich auch schon am Ziel.

Wie war es im Damnoen Saduak Floating Market?

Der schwimmende Markt von Damnoen Saduak wird im Internet recht unterschiedlich beschrieben und bewertet. Von „einzigartig“ über „beliebtester schwimmender Markt“ bis „weltberühmt“ lässt sich alles lesen, aber auch das Gegenteil wie „nicht authentisch“ und „von Touristen überlaufen“ kommt immer mal wieder vor
Ich muss mich nach meinen Besuch eindeutig den Kritikern von Damnoen Saduak anschliessen.
Ich war bereits um 08:00 Uhr dort, also recht früh, und es gab zunächst wirklich keine (oder kaum) Touristen…
…aber… …es gab auch nur sehr wenig schwimmenden Markt.
Vielleicht lag es an dem Regen in der Nacht davor, aber ich hatte es mir, trotz aller gebotener Vorsicht, trotzdem einen Hauch spektakulärer vorgestellt.
Ich lief auf und ab, links und rechts, vor und zurück und mietete mir schließlich für 200 Baht sogar ein Boot, dass mich für 30 Minuten durch die Merktgegend schipperte.
Umso mehr man vom „Herz“ des Markts weg kam, wurde es aber immer schlimmer: ein Kitsch- und Ramschladen neben dem Anderen (diese Läden „schwimmen“ auch nicht), es gab Plastik-Buddhas, kunterbunte Kleidung, Sonnenhüte in allen Formen und Farben und sonstiges Allerlei zu kaufen; nicht zuletzt kann man sich auch mit Schlangen fotografieren lassen…
Und als meine halbstündige „Boots-Kaffeefahrt“ vorbei war – es war nun rund 9:30 Uhr – fielen die befürchteten Heerscharen an Touristen auch noch ein. Da wird es schon schwer, zwischen den Besuchern noch ein Boot zu finden, von welchem aus schwimmende Ware angeboten wird.

Was nun?

Da es nur ein Katzensprung vom Damnoen Saduak Floating Market zum Maeklong Railway Market ist, beschloss ich dort noch ein zweites Mal hinzufahren. Viele Touristen gibt es dort auch, aber immerhin wird dieser Markt auch noch von vielen Einheimischen genutzt.

Resümee

Wenn denn mal wieder der Besuch eines schwimmenden Markts anstehen sollte, dann geht es beim nächsten Mal wieder nach Amphawa.
Und wenn der Markt nicht schwimmen muss, dann vielleicht sogar ein drittes Mal zum Maeklong Railway Market.
Damnoen Saduak wird mich wohl nicht wieder sehen…

Zum Abschluss hier nun ein paar Bilder.
Einfach Anklicken zum Vergrößern und die Slideshow nutzen…

Fotos

Jetzt noch einen Drink auf einer Rooftop Bar in Bangkok?

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