Bei Amphawa handelt es sich um eine hübsche kleine Stadt südwestlich von Bangkok, die vom Zentrum der thailändischen Hauptstadt aus mit dem Auto in circa 1,5 Stunden erreichbar ist. Amphawa liegt in der Provinz Samut Songkhram in unmittelbarer Nähe von Mae Klong und Damnoen Saduak.

Bekannt ist die Stadt zunächst für den

Amphawa Floating Market


Während der ganz in der Nähe von Amphawa gelegene Damnoen Saduak Floating Market vornehmlich in der Hand von Touristen ist, so sind beim schwimmenden Markt von Amphawa hauptsächlich noch Einheimische unterwegs.
Der Markt erstreckt sich längs eines Seitenarms des Maeklong Rivers und säumt diesen beidseits mit Holzstegen ein.
Anders als in Damnoen Saduak werden beim Amphawa Floating Market nur wenige Waren (wenn, dann vor allem Essen) vom Boot aus angeboten; die meisten kleinen Läden und Restaurants befinden sich fast ausschließlich auf den Stegen. Die Bilderbuch-Idylle, wie man sie aus verschiedenen Filmen kennt die in Thailand spielen, mag vielleicht etwas fehlen; dafür kommt der Markt – so wie er ist – umso authentischer rüber.

Ein Flasche Wasser kostet hier (Anfang 2017) gerade mal 20 Baht (= 40 Cent) und eine leckere und kräftige Suppe mit Glasnudeln und Fleisch bekommt man schon für 40 Baht (= 80 Cent). Geöffnet ist der Markt nur an Samstagen und Sonntagen.

Direkt am Floating Market werden Bootstouren angeboten, die auf den Maeklong River hinaus führen und einen zu verschiedenen Tempeln entlang des Flusses bringen.

Hübsch sind die Tempel alle, aber der

Wat Bang Kung


hat es besonders in sich.
Besser gesagt, nicht der Tempel hat es in sich, sondern der Baum um den Tempel hat es in sich, nämlich den Tempel… Alles klar?

Vor über 250 Jahren wurde der Tempel auf militärischem Gebiet gebaut. Nach einem, im Jahr 1768, gewonnenen Krieg gegen Burma wurde das Gelände ver- und sich selbst überlassen, ehe in den 1970er Jahren der Tempel wieder entdeckt wurde. Bis dahin wurde er schon komplett von einem Banyan Tree umschlungen.
Würde man nicht auf Grund der vielen Gläubigen auf den Tempel aufmerksam werden, man würde ihn inmitten des Baums nicht finden und daran vorbeilaufen.

Fotos

Wenn auch nicht einen „Tempel im Baum“, so gibt es in Ayutthaya zumindest den Kopf eines „Buddha im Baum“ und einen Floating Market gibt es dort auch. Interesse? Dann schaut noch hier vorbei…

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