Zu Fuß in Bangkok unterwegs…

Es muss nicht immer das Tuktuk oder das Taxi sein, dass einen direkt zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt bringt. Auch und gerade zu Fuß kann man einige schöne, bekannte aber auch versteckte Ecken erkunden und dabei manchmal sogar etwas tiefer in Bangkok eintauchen.
Die nachfolgenden Vorschläge stellen dabei keine riesigen Wanderungen dar, sondern lediglich ruhige Spaziergänge.
Selbst wenn man sich Zeit lässt, braucht man für keinen dieser Wege zu Fuß länger als 3 Stunden.

Zu Fuß am Klong entlang…

Eine schön zu laufende Strecke erstreckt sich vom Fort Pom Phra Sumen, unmittelbar am Chao Phraya gelegen, zum Golden Mount, dem oder zu mindestens einem der schönsten buddhistischen Tempel Bangkoks.
Das Fort Pom Phra Sumen ist eine der zwei verbliebenen und ehemals 14 Festungen der Rattanakosin-Insel und wurde 1783 erbaut. Als ich meinen Spaziergang dort startete (Oktober 2017) war es frisch gestrichen und schneeweiß, wahrscheinlich da einige Tage später die Verbrennung des vor einem Jahr verstorben König Bhumipol stattfand und Bangkok in Teilen auf Hochglanz getrimmt wurde.
Im umgebenden Park des Forts fanden Proben zu Zeremonien statt, die ebenfalls am Verbrennungstag des Königs durchgeführt wurden.
Vom Park aus hat man ebenfalls einen herrlichen Blick auf die andere Seite des Chao Phraya und auf die Brücke Rama VIII.
Vom Fort Pom Phra Sumen kann man nun schön auf der nordöstlichen Seite des Klongs entlang bis zum Golden Mount laufen. Die meiste Zeit läuft man direkt am Wasser und hat immer wieder kurze Einblicke in das Leben der Einheimischen: hübsche und auch etwas verkommene Häuser und „Vorgärten“, Restaurants unter Planen und eben Einwohner von Bangkok, die auf der Straße ihr Leben genießen.
Das Highlight erwartet einen am Ende der rund 2 Kilometer langen Strecke – der Golden Mount.
Mittlerweile war ich schon mehrfach bei diesem Tempel. Er ist es aber jedesmal wieder wert, dorthin zurück zu kehren. Das goldene Dach des Tempels vor blauem Himmel, die schöne gepflegte Anlage, das Geschehen im Tempel und nicht zuletzt die Aussicht auf Bangkok sind, zumindest für mich, einmalig.

Zu Fuß im Lumpini Park

Der Lumpini Park (auch Lumphini Park) ist eine der grünen Lungen Bangkoks.
Auch hier kann man DAS Bangkok genießen und erleben, da im Lumpini Park hauptsächlich Einheimische unterwegs sind.
Sie kommen am frühen Morgen, um den Tag mit Sport zu beginnen, es wird dort gefaulenzt, gejoggt, gepicknickt, Tretboot gefahren und der Tag genossen. Und immer wieder hat man den Blick auf Teile der Skyline Bangkoks, eingerahmt vom Grün des Parks.
Regelmäßig können im Lumpini Park auch Warane beobachtet werden. Sie leben dort – im Wasser und an Land – permanent und können eine beträchtliche Größe von geschätzt eineinhalb Metern erreichen.

Weitere Erkundungen zu Fuß warten: die Green Mile, Little Burma und der Teochew Friedhof. Hierzu bald mehr…

Viel Spaß mit den folgenden Bildern…
Zum Vergrößern einfach anklicken.

Videos

Genug gelaufen?
Dann auf zur Tempel-Tour mit dem Tuktuk

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