Bali – Der Norden: Menjangan und Secret Bay

Zwei Jahre nach dem ich den Osten von Bali rund um Tulamben betauchte, zog es mich diesmal in den Norden der Insel.
Wie bereits damals blieb die Überwasserwelt (leider) erneut unentdeckt – unter Wasser gibt es genug und im Überfluss zu erleben.

Als potenzielle Ziele hatte ich ausschließlich Menjangan und die Secret Bay auf meinem Plan.

Zunächst Menjangan

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Die Gewässer rund um Menjangan wurden zum Naturschutzgebiet erklärt – jegliche Art des Fischens ist verboten – somit gibt es auch keine Beschädigung der Unterwasserlandschaft durch Netze oder Dynamit und zusätzlich, bedingt durch das nährstoffreiche Wasser, Gorgonien die ich in vergleichbarer Größe noch nirgends sehen konnte. Ausmaße einzelner Exemplare von 3-4 Metern sind nicht übertrieben.
Großfisch ist hier relativ selten anzutreffen (mit Glück ab und an ein Weißspitzen- oder Schwarzspitzenriffhai), im Makro-Bereich findet man jedoch alles was Rang und Namen hat: Pygmäen-Seepferdchen, Nacktschnecken, Garnelen, Krabben und die weiteren üblichen Verdächtigen.

Secret  Bay

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25 Autominuten von Pemuteran entfernt findet man die Secret Bay – sozusagen die „kleine Lembeh Strait“ von Bali.
Im Gegensatz zu Menjangan handelt es sich beim Tauchen in der Secret Bay um reines Muck Diving bei einer maximalen Tiefe von 8 -10 Metern.
Bei den letzten beiden Tauchgängen dieses Urlaubs in der Secret Bay hatte ich doppelten Grund zu jubeln; der letzte Tauchgang war mein 300ster insgesamt und während dieser beiden Tauchgänge sahen wir, dank unseres Guides Komang, sage und schreibe 9 Anglerfische. Einfach mega…

Der Mandarin-Spot


Aber dann war da auch noch der Mandarin-Fisch-Spot…
Drei Anläufe und dreimal waren sie da, die Mandarinfische – einfach zu schön…

Komang war noch für die ein oder andere weitere Überraschung gut.
Bei seinen Briefings, die er teils in sehr gutem Deutsch hielt, wiederholte er immer seinen Standardsatz „Maximale Tauchzeit 60 Minuten, normalerweise“. Der Zusatz „normalerweise“ bescherte uns dann Tauchgänge bis zu 105 Minuten…   J
Da passte dann sein zweiter Standardsatz recht gut: „Tauchen bis Flasche leer“

Ein toller und gemütlicher Ausgangspunkt für die Ausfahrten war das Naya Gawana Resort, welches superidyllisch in die Umgebung integriert wurde.
Wie fast nicht anders zu erwarten, hatte ich wieder einmal über Reisecenter Federsee gebucht und mit den Extra Divers getaucht.
Basisleiter zu diesem Zeitpunkt war Robert – dies garantierte auch noch eine entspannte Stimmung am Abend nach den Tauchgängen…

Die Reihenfolge der unten angehängten Bilder folgt der Chronologie wie während 12 Tauchtagen gesehen.

Also bitte aushalten bis zum Schluss – die schönsten Anglerfisch-Bilder kommen ziemlich am Ende (inklusive des Fotos eines haarigen Anglerfischs)…

 

Fotos

This article has 13 comments

  1. Christian und Bianka Reply

    Klasse, wir haben Dank deiner Bilder, nochmal die gemeinsamen TG Revue passieren lassen können. Da wir Unterwasser keine Fotos machen (wir fotografieren mit den Augen und entwickeln im Herzen), haben wir damit eine schöne Erinnerung, wie z. B. Secret Bay (Müllplatz)…

    Grüße Christian und Bianka

  2. sparkling diver Reply

    These shots are absolutly fabulous !
    Thank you so much for sharing them… Each one is a discovery and a journey in happyness.
    What an eagle eye ! What a generosity for those who cannot dive at the moment.
    Despite the frustration, it put a smile on my face and erased this feeling.
    I enjoyed each one and keep watching them.
    Thank you again for your generosity !

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