Costa Rica – Die Pazifikseite


Als sich die Gelegenheit einer Rundreise entlang der Pazifikseite von Costa Rica bot, nahm ich diese – nach mehreren reinen Tauchreisen – gerne wahr.
Die Tour klang allzu vielversprechend – 2 Wochen lang die Westküste von Costa Rica erforschen – von Süd nach Nord – über Wasser und ein paar Tauchgänge waren auch dabei…

San Gerardo de Dota


Gestartet sind wir, nach einem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt San Jose, mit dem Örtchen San Gerardo de Dota.
Im dortigen Nebelwald auf über 3000m Höhe kann man mit etwas Glück den Göttervogel „Quetzal“ finden.
Der Quetzal ist ein farbenfroher Vogel, etwa so groß wie eine Taube, und dessen Federn waren bereits bei den Mayas als Kopfschmuck begehrt.
Um den Quetzal zu finden, muss man früh raus. Mit Sonnenaufgang sind wir losmarschiert und hatten dann auch das Glück, das Objekt der Begierde zu finden.
Sehr nah war er nicht, unser Quetzal, aber er war immerhin da.

Drake Bay


Weiter ging es dann zur Drake Bay, relativ weit im Süden.
Tagsüber war dort Tauchen um Cano Island – mit Hai-Garantie – angesagt.
Und am Abend, beginnend mit dem Sonnenuntergang, wartete ein weiteres Highlight aus Costa Rica auf uns: die Frösche…
Wir konnten den Rotaugenlaubfrosch entdecken, den Pfeilgiftfrosch, den Gladiator Frog, Glasfrosch, und, und, und…

Costa Rica Rotaugenlaubfrosch

Rotaugenlaubfrosch

Die Froschwelt – zweifelsohne eines meiner Costa Rica Höhepunkte…

Manuel Antonio Nationalpark


Der Manuel Antonio Nationalpark ist vielleicht der bekannteste und somit auch überlaufenste Nationalpark von Costa Rica. In jedem Fall ist der Park schön angelegt und man kann gemütliche oder auch anstrengende Spaziergänge und Wanderungen dort unternehmen.
Zu sehen bekamen wir Faultiere, Affen, Leguane, Schlangen und immerhin zu hören die Brüllaffen.

Costa Rica - Faultier im Manuel Antonio Nationalpark

Costa Rica Faultier

Monteverde


Nach San Gerardo de Data ging es noch ein zweites Mal in den Nebelwald – aber jetzt mehr zum Spaß.
Ich hätte ja, ehrlich gesagt, nicht geglaubt, dass ich es mir traue. Aber ich habe es getan: Erst todesmutig über die Hängebrücken durch die Baumwipfel marschiert und dann auch noch per „Zip-Lining“ ins Tal runter gerauscht.
Richtig wohl gefühlt habe ich mich dabei nicht, aber – was soll es – die Chance genutzt…

Guanacaste


Bei Guanacaste haben wir noch ein paar Tauchgänge im Pazifik machen können.
Das Tauchen in Costa Rica ist schon etwas anders als wir es so kennen: rechts, links, vor, zurück… – twas „amerikanisch“ halt.
Zu sehen gab es dennoch Einiges. Nicht viele farbenfrohe Unterwasserpflanzen, wie man es aus Indonesien oder von den Philippinen kennt. Aber wenn man sich an die steinige Unterwasserlandschaft gewohnt hat, ist es doch toll was man finden kann.

Vulkan Arenal


Die letzte Station war der Vulkan Arenal.
Leider „spuckt“ er nicht mehr, aber imposant ist es dennoch, wenn man durch die Lavafelder laufen kann, die in den letzten Jahren entstanden sein.
Und die Krönung war, dass wir auf dem Weg zum Arenal noch die Chance hatten frei lebende Aras und Brüllaffen zu sehen.

Costa Rica frei lebender Ara

Costa Rica – Ara

Costa Rica - Brüllaffe

Costa Rica – Brüllaffe

Costa Rica – ein Natur-Traum, wie es ihn wohl nicht mehr oft auf der Welt gibt.

Vielen Dank an den Reisecenter Federsee für die Unterstützung…

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… und Euch viel Spaß beim Anschauen der Bilder…

Fotos

Zwar nur 6 Tauchgänge, aber immerhin meine ersten im Pazifik – Bilder dazu findet ihr hier…

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