Tangkoko Nationalpark

Wie immer während eines Tauchurlaubs, kam die „Welt über Wasser“ viel zu kurz.
Lediglich am letzten (notgedrungen tauchfreien) Urlaubstag machten wir einen Ausflug, der uns zum Tangkoko Nationalpark führte.

Der Tangkoko Nationalpark liegt im äussersten Norden Sulawesi und beheimatet unter anderem folgende drei Highlights, die man dort erleben kann:

Schopfmakake


Nach circa 30-minütiger Wanderung erreichten wir eine Gruppe der Makaken, welcher wir uns recht gut nähern konnten. Uneingeschränkt wohl fühlte ich mich dabei nicht immer, da die Affen einen Teils sehr grimmigen Eindruck vermittelten. Dies mag daran liegen, dass nicht nur das Fell sondern auch das Gesicht der Affen tiefschwarz ist. Verhalten haben sie sich freundlicher als zu vermuten war.
Die Makaken sind – im Vergleich zu den Koboldmakis – tagaktiv.

Koboldmaki


Die Koboldmakis waren für uns die Hauptattraktion. Gerade mal (ohne Schwanz) gut 10cm groß sind sie mit ihren großen Augen einfach goldig. Die Makis (in Indonesien Tarsier genannt) sind nachtaktiv – den Tag verbringen sie schlafend in hohlen Bäumen, mit der Dämmerung werden sie wach und aktiv und verlassen dann relativ schnell den Baum um auf Futtersuche zu gehen. Zur Morgendämmerung kehren sie dann wieder zum Schlafen zurück.
Im Vergleich zu den Makaken waren die Makis auf jeden Fall sehr scheu und nur schwer zu beobachten.

Kuskus


Leider hatten wir nicht das Glück einen Kuskus zu finden – darum hier nur der Verweis auf wikipedia für weitere Informationen.

Achtung bei der Wahl Eurer Ausrüstung: wir hatten zwar lange Hosen an – die Hosenbeine waren aber unten offen, sprich sie schlossen nicht mit Gamaschen o.ä. unten ab. Das End‘ vom Lied war, dass während des Laufens die Ameisen unter die Hose krochen und fröhlich in die Beine bissen.

Orang Utans gibt es auf Sulawesi übrigens nicht. Um diese zu sehen muss man entweder nach Borneo (Kalimantan) oder nach Sumatra. Das steht für die Zukunft auf jeden Fall auch noch auf meiner To-Do-Liste…

Fotos

Eindrücke zu Sulawesi unter Wasser findet ihr hier: Lembeh und Bunaken

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